Gärtnern im April

 

Der Frühling ist inzwischen in vollem Gange, und der Garten brummt wie ein Bienenstock vor lauter Aktivität. Die Vögel sammeln eifrig Zweige für den Nestbau, die Bäume explodieren förmlich bunt vor dem blauen Himmel, Blumenzwiebeln treiben aus, und in den Gemüsegärten landauf, landab werden tonnenweise Samen ausgesät.

Heute möchte ich euch ein paar Tipps rund ums Gärtnern verraten, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe und die euch vielleicht auch helfen werden.

Aussaat

Ich liebe diesen Monat, weil man jetzt anfangen kann, draußen im Freien wie auch drinnen im Treibhaus auszusäen: Rote Bete, Bohnen, Karotten, Zucchini, Tomaten, Radieschen, Kohl, Erbsen und Zuckermais. Bevor es ans Aussäen geht, lest die Anweisungen auf den Samentütchen, wie, wann und wo zu säen ist! Nach dem Aussäen steckt ihr ein Fähnchen mit Etikett in die Erde, damit ihr wisst, worum es sich bei den Keimlingen handelt, wenn sie durchbrechen. Vergesst auch nicht, die Samen mit Netzen vor Vögeln zu schützen.

Vogelnester

In diesem Monat bauen viele Vögel binnen weniger Tage eifrig ihre Nester, und man kann ihnen ganz leicht dabei helfen. Lasst einfach geschnittenes Gras, Zweige, Stroh und andere Gartenabfälle liegen, damit sie sie benutzen können. Sie verwenden auch Haar und Federn, ihr könnt für sie also zum Beispiel die ausgekämmten Haare eures Hundes an einem Busch „deponieren“.

Zurückschneiden

Narzissen, Stiefmütterchen und Frühlingsbeetpflanzen sind inzwischen verblüht, daher müsst ihr sie zurückschneiden und die welken Köpfe entfernen. Wenn ihr damit fortfahrt, werden einige von ihnen erneut im Frühling und bis in den frühen Sommer blühen. Sogar die Sommermonate hindurch könnte dieser Trick funktionieren, sodass ihr immer von einer bunten Blütenpracht umgeben seid.

Frost und Ungeziefer

Obwohl tagsüber die Sonne scheint, kann es nachts immer noch kalt werden. Deshalb bedeckt eure ausgebrachten Samen nachts am besten mit Gartenvlies oder einer Decke. Wenn ihr ein Treibhaus, eine Garage oder Platz im Haus habt, tragt eure Pflanzkübel nachts hinein und morgens wieder hinaus, sodass sie viel Licht bekommen, nicht überhitzen und nicht erfrieren.

Wenn es wärmer wird, vermehren sich die Blattläuse wieder und können den Pflanzen schaden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie zu bekämpfen – dabei könnt ihr gleich auch nach anderen Schädlingen Ausschau halten. Je eher ihr diese entdeckt, desto größer ist die Chance, dass nicht zu viele Pflanzen befallen werden.

Ich hoffe, dass diese Tipps hilfreich für euch sind. Was pflanzt ihr dieses Jahr an? Habt ihr selbst raffinierte Gartentipps, die ihr uns verraten wollt? Teilt sie mit uns auf Facebook, Instagram or Twitter.

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