Handarbeitstrends: Applikationen

Schon als Kind habe ich gern alles Mögliche gesammelt, etwa Aufkleber, Radiergummis und Poster, bis die Wände meines Zimmers völlig zugehängt waren. Das Sammeln hat mich bis heute, da ich längst erwachsen bin, nicht wieder losgelassen.

Der Applikationstrend hält seit einigen Jahren unvermindert an. Ich mag ihn wirklich sehr. Modeketten verzieren ihre Jacken und Jumpsuits mit Applikationen, und auch die Fashion-Designer haben den Trend mit witzigen und dekorativen Buttons und Aufnähern längst aufgegriffen. Unter #pingame seht ihr auf Instagram, wie populär Applikationen geworden sind.

Das Tolle am Sammeln von Applikationen ist, dass man mit anderen Sammlern seltene oder einzigartige Einzelstücke tauschen kann. Ich habe meine Sammlung mit klassischen Aufnähern begonnen und kürzlich erst aufbügelbare Applikationen für mich entdeckt – auch sie können eine Jacke oder Tasche zu etwas ganz Besonderem und Persönlichem machen.

Ideen

Ich habe angefangen, diese preiswerte Jeanstasche in ein Designerstück zu verwandeln – in ein paar Monaten ist sie hoffentlich über und über mit Applikationen bedeckt. Ich habe auch schon gesehen, dass andere Frauen ihr Kleid mit Aufnähern, Buttons oder Bügelmotiven verschönern, was ich supersüß finde. Ich „repariere“ übrigens gern Risse in der Jeans mit Aufnähern. So hat die Jeans ein längeres Leben und wird zum absoluten Einzelstück.

Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Aufnäher übrigens auch selbst kreieren. Stickt zuerst mit Kreuz- oder Flachstichen. Verstärkt die Rückseite mit Transferpapier, und fertig ist euer ganz persönlicher Aufnäher. Absolut einmalig auf der Welt!

 

Mögt ihr Applikationen ebenfalls? Oder startet ihr nun gar eure eigene Sammlung? Lasst es uns wissen!

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